The Monkey
Der Film „The Monkey“ beginnt mit einer scheinbar harmlosen Szene: Petey Shelburn, ein Pilot, versucht in einem Antiquitätengeschäft ein altes Spielzeug zu verkaufen. Doch als das Affenspielzeug plötzlich zu trommeln beginnt, löst es eine tödliche Kettenreaktion aus. Kurz darauf verschwindet Petey spurlos, und seine Frau Lois bleibt allein mit ihren Zwillingssöhnen Hal und Bill zurück. Die Brüder, die sich in Charakter und Verhalten stark unterscheiden, finden Jahre später das Spielzeug im Schrank ihres Vaters. Als sie es aus Neugier aufziehen, kommt es zu einem tragischen Unfall, der ihr Leben für immer verändert.
- Amazon Prime Video (Video-on-Demand)
- Theo James, Colin O'Brien, Elijah Wood (Schauspieler)
- Osgood Perkins(Regisseur) - Osgood Perkins(Autor) - Dave Caplan(Produzent)
- Zielgruppen-Bewertung:Freigegeben ab 16 Jahren
Die Handlung springt ins Jahr 2024, in dem Hal, nun erwachsen und von Schuldgefühlen geplagt, versucht, ein normales Leben zu führen. Doch die Vergangenheit holt ihn ein, als sein Bruder Bill behauptet, das Spielzeug sei zurückgekehrt. Unerklärliche Todesfälle häufen sich, und Bill entwickelt eine gefährliche Theorie: Wer den Schlüssel aufzieht, sei vor dem Tod geschützt. Als er droht, Hals Sohn Petey zu zwingen, den Schlüssel zu drehen, spitzt sich die Situation zu. Wird es Hal gelingen, den Fluch zu brechen, oder ist das Schicksal bereits besiegelt?
Besetzung / Darsteller, Regie und Drehorte
„The Monkey“ ist eine US-amerikanische Horrorkomödie von Oz Perkins, die am 20. Februar 2025 in Deutschland erschien. Perkins übernahm sowohl Regie als auch Drehbuch. Theo James spielt die Zwillingsbrüder Hal und Bill Shelburn, während Christian Convery deren jüngere Versionen darstellt. Colin O’Brien übernimmt die Rolle von Petey Shelburn. Tatiana Maslany spielt Lois Shelburn, Rohan Campbell verkörpert Ricky, Sarah Levy ist als Tante Ida zu sehen und Oz Perkins selbst als Onkel Chip. Produziert wurde der Film von James Wan, Michael Clear, Dave Caplan und Jason Cloth. Die Filmmusik stammt von Edo Van Breemen, für die Kameraarbeit war Nico Aguilar verantwortlich. Graham Fortin und Greg Ng übernahmen den Schnitt.
Die Dreharbeiten fanden vom 5. Februar bis zum 22. März 2024 in Vancouver, Kanada, statt. Ursprünglich war ein früherer Drehbeginn geplant, jedoch verzögerten Streiks der WGA und SAG-AFTRA das Projekt. Neon erwarb im Mai 2024 die US-Vertriebsrechte für eine hohe siebenstellige Summe. Ein Teaser erschien am 12. August 2024, gefolgt von einem Trailer am 15. Oktober 2024. „The Monkey“ feierte im Januar 2025 seine Premiere auf dem Beyond Fest in Los Angeles. Der 95 Minuten lange Film erhielt die Altersfreigabe FSK 16 und kombiniert Elemente von Horror und Komödie.
Handlung und Story vom Film „The Monkey“
Petey Shelburn, ein Pilot, versucht in einem Antiquitätengeschäft, ein trommelndes Affenspielzeug loszuwerden. Doch das Spielzeug beginnt zu trommeln, was eine tödliche Kettenreaktion auslöst. Kurz darauf verschwindet Petey spurlos. Seine Frau Lois bleibt zurück, um sich um ihre Zwillingssöhne Hal und Bill zu kümmern. Hal zeigt sich schüchtern, während Bill grausam und dominant auftritt. 1999 finden die Brüder das Affenspielzeug im Schrank ihres Vaters. Als sie es aufziehen, verursacht das Trommeln einen Unfall, bei dem ihre Babysitterin Annie ums Leben kommt.
Hal, der unter Bills Mobbing leidet, zieht in der Hoffnung, Bill werde sterben, erneut den Schlüssel des Affen auf. Stattdessen stirbt Lois plötzlich an einem Aneurysma. Von Schuldgefühlen geplagt, zerstört Hal das Spielzeug und entsorgt es. Gemeinsam ziehen die Brüder zu Tante Ida und Onkel Chip nach Maine. Doch das Spielzeug kehrt unerklärlich zurück. Bill testet dessen Macht, was Chips Tod verursacht. Verängstigt werfen sie es in einen Brunnen, in der Hoffnung, es für immer loszuwerden. Doch das Schicksal hat andere Pläne.
Die Rückkehr des tödlichen Affen
Fünfundzwanzig Jahre später lebt Hal entfremdet von seinem Sohn Petey. Die Angst, der Affe könne erneut zuschlagen, hält ihn fern. Als Tante Ida auf mysteriöse Weise stirbt, ruft Bill Hal an. Er behauptet, das Affenspielzeug sei zurückgekehrt. Tatsächlich häufen sich unerklärliche Todesfälle. Bill besitzt das Spielzeug wieder und glaubt, dass derjenige, der den Schlüssel aufzieht, vor dem Tod sicher ist. Er droht, Petey dazu zu zwingen, den Schlüssel zu drehen, um dessen Sicherheit zu gewährleisten.
Während Petey gezwungen wird, den Affen aufzuziehen, stirbt ein Einheimischer an einem Wespenangriff. Bill versucht vergeblich, den Affen ohne den Schlüssel zum Trommeln zu bringen. In blinder Wut setzt das Spielzeug jedoch eine verheerende Katastrophe in Gang. Niemand im Raum wird verletzt. Die Brüder versöhnen sich und teilen ihre Trauer um die Mutter. Doch der Affe schlägt ein letztes Mal die Trommeln und tötet Bill. Hal und Petey fahren durch die zerstörte Stadt, bereit, das Spielzeug zu bewachen. Ein unheimlicher Reiter auf einem blassen Pferd kreuzt ihren Weg. Schließlich schlägt Hal vor, tanzen zu gehen – eine Erinnerung an Lois.
Fazit und Kritiken zum Film „The Monkey“
Der Film „The Monkey“ fesselt mit mitreißender Dramaturgie und überzeugenden Darstellerleistungen, die Emotionen authentisch transportieren. Mit temporeichen Schnitten und klug gesetzten Pausen baut er Spannung systematisch auf. Dialoge überraschen durch scharfe Pointen, während stille Blicke zwischen Figuren ganze Konflikte erzählen. Visuell setzt das Werk auf kontrastreiche Farbpaletten, die Stimmungen unterstreichen ohne zu dominieren. Selbst klassische Tropes wirken dank origineller Drehbuchwendungen überraschend frisch. Lediglich die Auflösung eines Subplots fühlt sich etwas überhastet an, was jedoch die Gesamtwirkung kaum schmälert.
Trotz kleiner Schwächen überzeugt die Produktion durch ihre kraftvolle Kernbotschaft und technische Perfektion. Kamerafahrten choreografieren Actionsequenzen wie einen Tanz, begleitet von pulsierender Musik. Charakterentwicklungen entfalten sich organisch, sodass man jede Entscheidung nachvollzieht. Kritiker könnten die Symbolik mancher Szenen als zu aufdringlich empfinden, doch sie dient stets der Erzählung. Wer blockbuster-taugliches Kino mit Tiefgang sucht, wird hier voll auf seine Kosten kommen. Der Film setzt Maßstäbe nicht durch Neuerfindung, sondern durch handwerkliche Brillanz und ehrliches Storytelling.